Willkommen in unserem Haus in Untermeitingen


Eine neue Einrichtung mit einem altbewährten Auftrag


Ein neues Haus zu beziehen ist immer schön. Alle Räumlichkeiten und die gesamte Ausstattung sind auf dem neuesten technischen Stand. Doch wir sind uns immer unserer Wurzeln und Tradition bewusst. Wir ermöglichen alten und hilfsbedürftigen Menschen in unserem Hause ein würdiges Leben durch menschlichen Umgang, persönliche Achtung und qualifizierte Pflege. Dazu gehört natürlich nicht nur die beste Pflege – ganz individuell auf die Bedürfnisse jedes Bewohners zugeschnitten – sondern auch persönliche Betreuung, ausgewogene Mahlzeiten, Aktivitäten und die Zeit, sich zurückzuziehen zu können!

Mit 60 Einzelzimmern, jeweils mit ca. 14,5 m², bietet das Haus »Lechfeld« für alle Bewohner viel Wohnqualität und ein komfortables Zuhause. Großzügige Räumlichkeiten und Außenanlagen für gesellige Zeit und viele Aktivitäten runden das Angebot ab.

Deshalb tun wir alles in unserer Macht stehende, damit Sie sich hier bei uns wohlfühlen und sich in unserer Gemeinschaft aufgenommen und bald ganz zu Hause fühlen.

Machen Sie sich selbst ein Bild


Pflege und Betreuung


Grundsätze der Pflege und Betreuung


„The persons comes first“ – „Die Person steht an erster Stelle“
Der „person-zentrierte Ansatz“ nach Tom Kitwood, der in unserem Haus umgesetzt wird, stellt die Einzigartigkeit der Person in den Mittelpunkt. Die daraus resultierende Grundhaltung gegenüber dem Menschen und das Anerkennen seines Personseins bilden die Basis für unsere Pflege und Betreuung.

Besonders wichtige Aspekte dabei sind:
Ganzheitlichkeit: Wir richten die Zusätzliche Betreuung und Aktivierung an räumlich-zeitlich-soziale Milieugestaltung aus, z.B. durch persönliche und jahreszeitliche Raumgestaltung, Erinnerungspflege und Orientierung (Bilder, Symbole)

Qualität: Wir sorgen für qualifiziertes Personal, adäquate Mittel und effektive Abläufe und bieten ein auf die Bewohner abgestimmtes, individuelles Betreuungs- und Beschäftigungsangebot.

Solidarität: Menschliche Begegnung und Begleitung wird von uns initiiert und unterstützt, wir fördern unter anderem Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und achten auf einfühlsame Kommunikation.

Würde: Der Umgangsstil mit den Bewohnern ist uns sehr wichtig, so werden z.B. Wünsche der Bewohner nach Rückzug selbstverständlich respektiert. Neben der Achtsamkeit gegenüber Bewohnern achten wir auch auf Selbstpflege der Mitarbeiter und stellen deren Erholung in belastenden Situationen sicher.

Selbstbestimmung: Den Bewohnern ermöglichen wir Zugang zu Informationen, geben Möglichkeiten zu Beteiligung und Mitbestimmung. Wir beachten die Wünsche des Bewohners, fördern seine Interessen und berücksichtigen seine Biographie.

Selbstständigkeit: Alltagskompetenzen erhalten und fördern wir durch verschiedenste Aktionen, wie z. B. Spaziergänge, Kochen, Backen, Lesen und vieles mehr.

Betreuung und Beschäftigung


Ziel der sozialen Betreuung unseres Hauses ist es, die geistige und körperliche Beweglichkeit der Bewohner zu erhalten, deren Alltag abwechslungsreicher zu gestalten und somit deren Lebensqualität und Wohlbefinden zu fördern.
Die Soziale Betreuung unseres Hauses bietet deshalb ein vielfältiges, betreuendes und pflegeunterstützendes Programm an. Die Angebote für Gestaltung und Beschäftigung dienen in hohem Maße der sozialen Integration unserer Bewohner. Sie knüpfen an aktuelle und frühere Interessen und Gewohnheiten an und dürfen dabei nicht über- oder unterfordern. Zur Betreuung und Aktivierung von Personen mit erheblichem allgemeinen Betreuungs-, Aktivierungs- und Entlastungsbedarf werden zusätzliche Maßnahmen angeboten. Diese werden an den individuellen Bedürfnissen des betroffenen Personenkreises ausgerichtet und als Einzel- oder Gruppenangebote konzipiert.

Die unterschiedlichen Zielsetzungen setzen wir durch folgende Maßnahmen um:
1. Förderung des Selbstwertgefühles und Vermittlung von Erfolgserlebnissen durch

  • biographiegestützte Tagesgestaltung
  • gewohnte alltägliche Arbeiten und Miteinbeziehen in hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z.B. Wäsche falten)
  • eigene Aufgabenzuteilung bei gemeinsamen Arbeiten
  • Mithilfe bei den Vorbereitungen zu Veranstaltungen

2. Unterstützung des Gefühls der Sicherheit und Geborgenheit

  • Hilfestellung zur Orientierung durch feste individuelle tägliche Strukturen, wie das Arbeiten mit Symbolen und Zeichen
  • Erinnerungsarbeit und Gedächtnistraining, z.B. Gedichte vorlesen, Reime und Wortassoziationen
  • Einbeziehung in Gespräche zu aktuellen Themen bei Gesprächsrunden

3. Förderung der Sinneswahrnehmungen

  • Kontakt und Kommunikation, Musikangebote
  • Raumgestaltung, Tischdekoration
  • Berührungen, Basale Stimulation, Duftlampen

4. Erhalten und Verbessern motorischer Fähigkeiten

  • regelmäßige gymnastische Übungen, z.B. wöchentliche Gymnastikstunde
  • spielerische Bewegungsangebote, z.B. Sitztanz
  • individuelle Bewegungsübungen und Spaziergänge
  • Spiele wie „Mensch ärgere…..“, Kegeln, Ballspiele

5. Aufbau von sozialen Beziehungen und Förderung der Gemeinschaft

  • Integration in die Gemeinschaft durch gemeinsame Unternehmungen, Besuche, Ausflüge, Veranstaltungen, Feste und Feiern
  • Erleben der Gemeinschaft in lockerer Atmosphäre, z.B. durch geselliges Beisammensein, Musik und gemeinsamen Gesang, Gemeinschaftsspiele
  • Teilnahme an Gesprächsrunden mit der Möglichkeit, sich in einer Gruppe mitzuteilen, sich zu äußern und auch Konflikte miteinander auszutragen

In den angebotenen Aktivitäten fließen vorwiegend folgende therapeutischen Konzepte mit ein:

  • Aromapflege
  • Integrative Validation nach Nicole Richard
  • Basale Stimulation nach Fröhlich
  • musikalische Betreuung

Personelle Ausstattung
Die Mitarbeiter der sozialen Betreuung stehen unter der Verantwortung der Pflegedienstleitung. Zuständig für die Planung und Koordination der Angebote ist die Fachkraft für Betreuung. In der Durchführung wird sie unterstützt durch die zusätzlichen Betreuungskräfte, die Fachkräfte der Pflege, der gerontopsychiatrischen Pflege, sowie ehrenamtliche Helfer und Praktikanten.

Die Qualifikation der zusätzlichen Betreuungskräfte entspricht den Anforderungen gemäß Richtlinie nach § 87b Abs. 3 SGB XI zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in Pflegeheimen (Betreuungskräfte-Rl vom 19. August 2008). Der Personal-Schlüssel richtet sich nach der jeweils gültigen
Vereinbarung mit den Kostenträgern.

Gesundes Leben heißt Ernährung mit Genuss.


Guten Appetit!


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Mit unserem Speisenangebot möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich aus unserer regional geprägten Küche gesund, abwechslungsreich und schmackhaft
zu ernähren.

Mit Stolz können wir sagen: „Wir haben eine eigene Küche“. Diese ermöglicht eine qualitativ hochwertige Versorgung unserer Bewohner über den ganzen Tag.
Kleine, aber wichtige Details wie Portionsgröße, Vorlieben oder Abneigungen können individuell berücksichtigt werden. Bei weniger beliebten Gerichten wie
z.B. Fisch oder Innereien bieten wir immer ein Auswahlgericht an. So bleibt unseren Bewohnern die Freiheit, selbst zu entscheiden. Unser Küchenteam setzt sich aus einem Küchenleiter, Köchinnen, Hauswirtschafterinnen und Küchenhilfen zusammen. Wir sind für die Vollverpflegung der 78 Bewohner im „Haus Langerringen“ der Johann-Müller-Altenheimstiftung verantwortlich. Ab 2016 wird unser „Haus Lechfeld“ mit 60 Bewohnern mitversorgt.

Frische ist unsere Stärke
Neben einer ausgewogenen Versorgung mit Nährstoffen steht natürlich die Freude am Essen im Vordergrund. Wir achten deshalb auf frische Produkte möglichst aus der Region und bereiten diese schonend zu. Die Verwendung gesunder Fette und das richtige Verhältnis von Fleisch oder Fisch, Sättigungsbeilagen, Gemüse oder Salaten bieten die beste Basis für eine gesunde, wohlschmeckende Ernährung. Alle Gerichte werden meist am Tag des Angebots zubereitet. Aus der Vollverpflegung von bis zu 6 Mahlzeiten pro Tag werden unter anderem auch Sonderkostformen, wie z. B. die pürierte Kost, abgeleitet. Diese wird täglich neu aus den aktuellen Zutaten des Tagesgerichtes püriert, optisch ansprechend in Form gebracht und angerichtet. Zu den Veranstaltungen Mitte der Woche wird meist hausgemachter Kuchen angeboten. Auch das gesellige Beisammensein am Sonntagnachmittag wird von hausgemachtem Kuchen begleitet, denn Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.

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Ein schöner Lebensabend hat schöne Lebenstage.


Für ein aktives Miteinander


Genießen Sie Ihr Leben – wir kümmern uns um den Rest!

Sie haben Ihr Leben lang viel gearbeitet und jetzt genug von Waschen, Kochen, Bügeln und Gartenarbeiten? Sie wollen einfach guten Gewissens „nichts tun“ dürfen, sich zurück lehnen und entspannen? Wir sind der Meinung, dass Sie sich das auch redlich verdient haben!
Genießen Sie Ihr Leben in der Johann-Müller-Altenheimstiftung. Unsere Mitarbeiter kümmern sich um Haushalt, Wäsche und Gartenarbeiten – Sie sind davon befreit. Wenn Sie Hilfe benötigen, wenden Sie sich an uns – wir sind für Sie da!

Langweilig wird Ihnen selbstverständlich trotzdem nicht: Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Beschäftigung bieten Ihnen ein reichhaltiges Angebot, angefangen von Spielenachmittagen über musikalische Veranstaltungen bis hin zu Gesprächen, Leserunden, aber natürlich auch Ausflügen und Festen.

Und wenn Ihnen die Hausarbeit trotzdem abgeht, Sie gern mal Wäsche zusammenlegen oder den Kochlöffel schwingen wollen, dann freuen wir uns immer über helfende Hände. Wir wollen, dass Sie sich zuhause fühlen!

 

Schöne Außenanlagen mit großem Garten

7.500 m² groß ist das Grundstück, auf dem „Haus Lechfeld“ erbaut wurde. Genügend Platz, um ein geräumiges, weitläufiges Pflegeheim zu konzipieren, das für Bewohner mit starkem Bewegungsbedürfnis ideal geeignet ist. Im großzügig angelegten Garten stehen unseren Bewohnern und ihren Besuchern Spazierwege mit Bänken zur Verfügung, die zum Verweilen und Ausruhen einladen. Rasenflächen, Blumenwiesen und Bäume bilden ein abwechslungsreiches Ambiente, in dem sowohl Sonnenanbeter als auch Schattenliebhaber einen Platz zum Wohlfühlen finden.
Dazu gibt es noch einen beschützten Gartenbereich, in dem Menschen mit Demenz jederzeit ungefährdet Blumen, Bäume und Sonne genießen können. Die große Terrasse wird nicht nur für Ruhepausen, sondern auch für gemütliche Kaffeestunden, Feiern und Veranstaltungen genutzt.

Auch im Hausinnern lässt sich Natur finden: Zwei große Atrien, die sich in der Mitte der Wohngruppen befinden, laden zu Spaziergängen und zum „Luft schnappen“ ein. Die großen Fensterfronten bringen viel natürliches Licht in das Haus und sind wunderbar geeignet, den jahreszeitlichen Ablauf von den Aufenthaltsbereichen aus zu beobachten.

Ihnen gehört das ganze Haus – warum also im Zimmer bleiben?


So werden Sie wohnen!


Im neuen Haus »Lechfeld« bilden wir vier Wohngruppen auf zwei Stockwerken. Diese vier Wohngruppen bestehen aus 60 Einzelzimmern, die auf zwei identische Stockwerke verteilt sind. Daneben finden sich großzügige Gemeinschafts- und Personalräume und viel Platz für Begegnungen und Aktivitäten.

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Jeder Bewohner hat sein ganz persönliches Zimmer und schläft auch allein. Nur der Vorraum und das barrierefreie Bad werden geteilt. Die Zimmer haben ca. 14,5 – 19,1 m² und bieten viel Platz für persönliche Gegenstände.

4 Einzelzimmer mit eigenem Bad stehen außerdem zur Verfügung. Sie bieten ca. 14,6 m² Platz, der Vorraum steuert noch zusätzliche 7,2 m² bei.

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